#49 - Deine Big Five for Life

Shownotes

Warum bist Du eigentlich hier (in der Sparkasse)?
Inspiriert von John Streleckys Buch „The Big Five for Life“ übersetzen wir die Frage nach dem persönlichen „Why" in den Sparkassen-Alltag.
Dabei geht es um eine tiefgründigere Antwort als „Weil ich Gehalt bekomme“ oder „Weil ich gelernte/r Bankkauffrau/-mann bin“ - wir möchten Dich dazu inspirieren, darüber nachzudenken, was Deine persönlichen Lebensziele sind und was diese mit Deinem Alltag in der Sparkasse zu tun haben - und noch wichtiger: was dies für Deine Kunden/innen bedeutet.

Die Klarheit über diese Frage wird Deinen Alltag (im positiven Sinne) signifikant verändern.

Und wie immer gilt:
Viel Spaß beim Zuhören und beim Ausprobieren!

Feedback gerne mit dem Betreff "S-Talk" an:
Vertrieb2Go@gmail.com

Buch: The Big Five for Life - ISBN 978-3-423-34528-6

Transkript anzeigen

00:00:00:

00:00:13: Hallo und herzlich willkommen zu Estalk,

00:00:15: der Vertriebspodcast to go.

00:00:18: Hallo liebe Berater und Beraterinnen da draußen!

00:00:21: Und hallo lieber Marcel...

00:00:22: Hallo Kim und auch von mir!

00:00:27: Ich muss sagen, so ein quartalsweiser Rhythmus führt dazu, dass ich das richtig vermisse zwischenzeitlich aufnehme.

00:00:33: Du wolltest sagen, dass du dich umso mehr auf den nächsten Termin freust?

00:00:37: So ganz genau!

00:00:39: Ich kann es jetzt schon kaum erwarten obwohl der noch nicht mal vorbei ist.

00:00:44: Ja Marcel wir haben heute immer wieder einen Thema mit was nicht unbedingt ein klassisches Sparkassenvertriebsthema ist.

00:00:51: Nicht im ersten Sinne

00:00:52: Nicht im ersten Sinne, aber wie alles kann man auch das natürlich auf den Arbeitsalltag und den Beratungsalltag übertragen.

00:00:58: Und wie auch jetzt so häufig also ich glaube seitdem du dabei bist ging es immer irgendwie um ein Buch.

00:01:05: Ob das was über mich aussagt?

00:01:07: Naja, dass du auf jeden Fall eine Menge liest.

00:01:09: Aber ich seitdem auch wieder mehr!

00:01:11: Deswegen hat das schon für mich einen positiven Impact.

00:01:15: Vielleicht hat es auch auf euch da draußen einen positifen Impact.

00:01:18: und erzähl doch mal warum und was und wie haben wir uns denn heute überlegt?

00:01:21: möchten wir mal thematisieren?

00:01:24: Ich glaube, wir kamen da relativ zufällig irgendwie wieder zueinander.

00:01:27: Aber wie ich auf das Thema ursprünglich kam... Das ist ziemlich genau ein Jahr und einen Monat her!

00:01:33: Ich habe in meinem letzten Italienurlaub einen Buch gelesen, dass vielleicht ein paar Leute von euch auch schon mal gehört oder viel mehr gelesen haben.

00:01:41: Und das ist das Buch The Big Five For Life von dem Autor John Strublecchi.

00:01:46: Wer den Namen kennt aber nicht das Buch?

00:01:48: Der hat auch unter anderem das Café am Rande der Welt geschrieben und diese ganze Reihe die da dran hängt.

00:01:53: Und er schreibt über ziemlich abstrakte Themen, da steigen wir gleich natürlich ein.

00:01:57: Aber ja ich habe das letztes Jahr im Urlaub gelesen und das hat mich so sehr inspiriert dass ich... Das ist jetzt kein Scherz!

00:02:03: Eine Doktorarbeit über das Thema im Kontext mit Sparkassen schreiben möchte.

00:02:06: Wir lüften das gleich.

00:02:07: diese Frage dazu Ja und als wir uns dann Kim darüber ausgetauscht haben wie Wie gestalten wir die nächste Folge?

00:02:15: Da hattest du, ich glaube mir geschrieben lass uns doch mal über das Thema Haltung und Selbstverständnis sprechen.

00:02:20: Und dann habe ich sinngemäß geantwortet mega Idee Ich hab da ein Buch zu was dazu passt oder so kam das wieder Und ich glaub du hast es jetzt auch gelesen, oder?

00:02:28: Genau.

00:02:28: Ich hab's mir extra geholt weil ich hatte bisher nur das Café am Rande der Welt gelesen.

00:02:33: Ach, das kanntest Du vorher auch!

00:02:34: Das kannte ich genau und habe dann aber gesagt gut Big Five for Life habe ich nie gelesen hol' ich mich jetzt ist auch ehrlicherweise kein Riesenbuch.

00:02:43: also das kann man ganz gut wegsnecken.

00:02:44: und ich finde um mal kurze Buchempfehlungen an dieser Stelle zu machen Ja, philosophisch angehauchtes Buch ist aber in eine coole Story verpackt.

00:02:54: Also ich finde das liest sich eigentlich wie ein Roman.

00:02:56: man nimmt aber trotzdem gute Message mit.

00:02:58: also um mich mal kurz zu outen Ich habe am Ende ein bisschen Wein müssen tatsächlich Aber wir kommen gleich vielleicht noch darauf.

00:03:04: warum?

00:03:04: ohne zu viel zu spoilern?

00:03:06: Ja dann lass uns doch mal einsteigen oder?

00:03:09: Gerne gerne.

00:03:12: Vielleicht starte ich einmal kurz mit dem, was ich aus den Buchermeisten mitgenommen habe.

00:03:16: und dann lüftet sich vielleicht auch die Frage wie kommt man zur Hölle auf die Idee darüber eine Doktorarbeit schreiben zu wollen?

00:03:23: Also Long Story Short.

00:03:25: Der Autor schreibt in einer Wikimsachte wirklich tollen Geschichte, schreibt über die Frage warum bist du eigentlich hier und warum tust Du das, was Du tust?

00:03:38: Naja, die Frage ist ja jetzt tatsächlich sehr philosophisch.

00:03:40: Du sagtest das Wort gerade schon und auch hochgradig abstrakt... ...und man denkt sich vielleicht doch erstmal, oh Gott was ist das denn jetzt für eine philosophische Erzählung?

00:03:47: Aber der Autor schreibt es wirklich sehr konkret auf den Alltag bezogen!

00:03:53: Ich nehme für mich daraus mit dass bei allem was man im Leben tut, sich einfach mal fragen sollte warum mache ich das eigentlich?

00:03:59: Damit meine ich Warum mache ich bestimmte Sachen am Wochenende?

00:04:02: Damit meine ich aber auch, warum fange ich morgens um keine Ahnung acht neun Uhr wie auch immer ihr so anfangen zu arbeiten.

00:04:08: Warum fange dann mit der Arbeit an?

00:04:10: und sinngemäß warum gehe ich in die Sparkassenfiliale?

00:04:13: Ich meine andere Arbeitgeber zahlen auch tolle Gehälter.

00:04:16: Warum gehe ich trotzdem in die Sparkasse?

00:04:18: also was ist mein?

00:04:20: wozu Arbeite ich in der Sparkasse?

00:04:22: und deswegen kam mich auch auf die Idee mit dem Thema Haltung Selbstverständnis.

00:04:26: Das hat unfassbar viel damit zu tun Und wir gehen gleich auf ganz viele Sachen noch ein, vielleicht erzählst du nochmal kurz was du für dich aus dem Buch als Quintessenz mitnimmst.

00:04:35: Ja, wer vielleicht das Café am Rande der Welt schon gelesen hat.

00:04:38: Da ist tatsächlich die Quintessenz ein Stück weit der Zweck der Existenz ne?

00:04:42: Das ist da so die große Kernfrage warum bin ich da?

00:04:45: und darauf bauen die Big Five for Life auf?

00:04:48: weil zusätzlich zu der Frage Warum bin ich eigentlich hier wird ja in den Big Five For Life noch die Frage gestellt Was sind deine Big Five für Life?

00:04:57: also was sind die fünf Dinge die du auf deiner Bucketlist sozusagen abgehakt haben möchtest um am Ende des Lebens sagen zu können.

00:05:05: Ich hatte ein erfülltes Leben.

00:05:06: Ich habe alles gemacht, was ich wollte und das in meinen großen To-dos gewesen.

00:05:10: Und an einer Stelle im Buch gibt es die Passage, wo er erzählt hat eine Weltreise gemacht ist morgens aufgewacht und hatte das Gefühl wenn ich heute sterben würde wäre's okay.

00:05:21: Das finde ich so eine Frage, wo man sich denkt ok lebe ich eigentlich nur und mein Alltag bestimmt mein Leben oder bestimme ich wirklich mein Leben meine Ziele?

00:05:30: Was ich erreichen will und tue ich auch etwas dafür?

00:05:33: Das sind doch auch die Fragen in dem Café am Rande der Welt hier mit der Speisekarte.

00:05:36: Da steht doch auch drauf sinngemäß, warum bist du hier?

00:05:39: Warum bist Du

00:05:40: hier?

00:05:41: Füllst Du ein erfülltes Leben und hast Du Angst vor dem Tod?

00:05:43: Genau!

00:05:43: Hast Du Angst

00:05:44: von

00:05:45: Tod?!

00:05:45: Ja genau!

00:05:47: passt ja auch sehr gut dazu.

00:05:49: Und ich erinnere mich an die Passage, das war irgendwie wie mit seiner Frau im Urlaub in Afrika war oder so, weil es glaube ich für die im Zelt lagen und er dachte sich wenn ich heute nicht mehr aufwache... also klar wäre schade aber wäre trotzdem okay ne?

00:05:59: Also ich habe das erreicht was ich erreichen wollte.

00:06:02: Ich finde das ist eine ja zugleich traurige Aber auch irgendwie schöne Nachrichten zu sagen Es wäre ok.

00:06:08: Also dieses Gefühl von ich hab das geschafft was ich machen wollte Ne?

00:06:11: Ich bin frei in dem Sinne gedanklich Rennig, symbolisch im Hamsterrad auf irgendwas hin und hab das Gefühl nicht anzukommen.

00:06:17: Und rückblickend – und das hört man ja auch immer so oft – ist ja auch das Thema ... Wenn ich irgendwann mal mit hoffentlich hundertfünfzehn im Sterbebett liege, ist dann das Thema.

00:06:28: Dass ich mir denke mein Gott dass sich den Job meinen Leben lang gemacht hat mich da jeden Tag hingekwählt... Das war gut!

00:06:32: ...das war gut dass ich das gemacht habe oder dass ich dann doch mal die fünfte Überstunde gemacht hab die mir keiner gedankt hat.

00:06:37: also er sich mal die Frage zu stellen auf was blicke ich denn stolz zurück?

00:06:41: und da kommen wir ja auch.

00:06:42: oder da können wir dann hier auch die Brücke zur Sparkasse schlagen.

00:06:45: mache ich denn hier eigentlich ein job ... der mich meinem Zweck des Existenz näher bringt, ne?

00:06:51: Weil wir haben natürlich jetzt selten den Zweck der Existenzen zu sagen.

00:06:53: Ich möchte gerne in der Sparkasse Menschen gut beraten... aber vielleicht ist ein Zweck de Existenz.

00:06:58: ich möchte Menschen helfen ihr Leben besser einen Griff zu kriegen.

00:07:01: Dann könnte ich Sozialarbeiter werden und ich könnte auch Banker werden oder so habe ich Einfluss und bringe dadurch durch den Job mich näher an meinen Zweck De Existence.

00:07:09: weil ich vielleicht sage ich bin Mensch der gerne für andere ... der sich Energie dazu zurückholt, Menschen helfen zu können.

00:07:17: Menschen ein gutes Gefühl zu geben und Dankbarkeit zu kriegen.

00:07:19: Genau einen Impact zu hinterlassen nicht nur für sich selbst sondern für eine große Masse... Und das ist ja ein Stück weit auch vielleicht unsere Intention zu sagen wir haben beide Vertrieb gemacht.

00:07:29: Wir waren beide gut aber wir können unser Zweck der Existenz noch besser erfüllen wenn wir sagen wir befähigen andere dazu auch so viel Bock auf den Job zu haben so gut darin zu sein und das mit so einer Leichtigkeit zu machen.

00:07:40: Ja.

00:07:41: Ich weiß

00:07:41: nicht ob du dich dran Erinnerst du, das war genau so was ich in der ersten Podcast-Folge gesagt habe als Julia noch dabei war.

00:07:48: Ja!

00:07:49: Wo ich glaube Julia oder du fragten warum hast du eigentlich Bock auf den Podcast?

00:07:54: Und da hat dich so sinngemäß geantwortet und das erzähle ich auch so wenn mich jemand fragt Mensch was machst du eigentlich beruflich?

00:07:59: jetzt ist ja meiner Ansicht nach schwierig dem Berufvertriebsbetreuer bei der DECA zu erklären.

00:08:03: deswegen sage ich sowas wie... Ich versuche dazu beizutragen dass Menschen hier in Deutschland gute Wertpapierkäufe tätigen können oder dass Menschen in Wertpapiere investieren.

00:08:11: Kulturförder so irgendwie antwortig dann meistens.

00:08:14: Und dann immer verbunden mit einem damit, finanzielle Freiheit genau was du gerade sagtest, finanziale Unabhängigkeit sich Dinge leisten können.

00:08:21: genauso war es ja.

00:08:23: Witzig!

00:08:24: Da denke ich grad drüber nach... Ich habe früher als ich noch selbstständig war hab' ich ja offiziell Finanz- und Karrierecoach und wir haben uns aber auch gerne als Zielerreichungshelfer definiert.

00:08:35: und ehrlicherweise ... bin ich mein ganzes Leben Ziele-Reichungshelfer, nur immer aus einer anderen Position daraus.

00:08:40: Als Sparkassenberater bin ich Ziele Reichungshelfer für meine Kunden... ... dann war ich aus UKVsicht, Ziele Erreichungshälfer für das Thema Versicherungen auf der Zielkarte,... ... jetzt bin ich zielerreichungshelver für einerseits die Berater im Punkt Wertpapiere aber halt eben auch für die Kunden, die ihre Ziele ja eben auch mit dem was wir Spanen quasi erfüllen wollen.

00:08:58: Also Ziele Eichungsheilfer finde ich ist doch ein guter Zweck der Existenz an dieser Stelle?

00:09:02: Ja, das ist tatsächlich eine sehr prägnante Zusammenfassung.

00:09:06: Und das passt gut als Übergang in die Story, die ich aus dem Buch mit am schönsten fand.

00:09:12: Denn immer wenn man das was man als Zweck der Existenz oder als sein Why oder Purpose definiert... Wenn man das erreicht dann so schreibt der Autor da war heute ein guter Museumstag und ich finde die Story dahinter richtig schön.

00:09:26: Genau, also ist heute ein guter Museumstag oder das Museum des Lebens.

00:09:29: Ist so die ganze Kerngeschichte um dass sich dieses Buch dreht.

00:09:33: und jetzt stellen wir uns einfach mal vor Wir wären jetzt nicht einfach nur ein kleines Individuum auf dieser Welt sondern wir werden so ehrwürdig, dass man uns einen Museum errichtet zum Ende unseres Leben So wie es jetzt vielleicht ein Michael Jordan Museum gibt oder keine Ahnung was?

00:09:46: Gibt's vielleicht dann auch irgendwann ein Kim Vega-Museum Und dieses Museum würde darstellen Was am meisten Raum in meinem Leben eingenommen hat.

00:09:53: und wenn ich jetzt überlege da sich zb sei seit Jahren ein Job machen würde, der mir nicht gefällt.

00:09:57: Dann würde am Ende des Tages auch achtzig Prozent dieses Museums das genau

00:10:01: zeigen.".

00:10:01: Wenn ich aber sage ... In meinem Fall jetzt zum Beispiel, Ich verbringe unfassbar viel Zeit auf dem Footballfeld.

00:10:06: Ich bin ständig bei irgendwelchen Turnieren unterwegs.

00:10:08: Das heißt einen großen Teil meines Lebensmuseums würde das Thema Fleckfootball ausmachen und das ist eins meiner großen Leidenschaften.

00:10:14: D.h.,

00:10:15: das finde ich gut!

00:10:16: Wenn ich an so einem Fleck-Football turniere, dann sag' ich heute es definitiv ein guter Museumstag weil das gehört mit rein.

00:10:21: Wenn ich mich den ganzen Tag über den Chef ärger oder irgendwie sagt boah und eigentlich Montags schon wieder Frage nehme ich für die Woche noch mal einen kranken Schein oder zieh selbst

00:10:30: diesmal durch.

00:10:33: Dann

00:10:33: sehe ich auch lauter Bilder und Videos wo irgendwelche Leute von mir angeschrien oder angegrummt werden, wo ich mit schlechter Laune sitze.

00:10:42: und das ist dann natürlich auch das Gefühl was entsteht wenn man sich ... wenn man durch mein Museum durchgeht.

00:10:46: Und

00:10:47: ich glaube er schreibt das so, dass er sagt... ... stell dir einfach vor, dass sein Leben katalogisiert wird.

00:10:53: So sagt das mal nicht und dass du später die Führerin in dem Museum bist also dass du Die Leute mitnimmt und sagt so, an dem Tag da habe ich gerade wieder alle angekackt und alle angekrauenzt.

00:11:05: Und war einfach schlecht drauf und war nur am Mekkan.

00:11:08: An dem nächsten Tag habe ich das gleich gemacht.

00:11:10: Da habe ich mich über den geärgert, über die geärgart... Da hat man ja keinen Bock drauf!

00:11:14: Also den Menschen zu erzählen was man alles doof gemacht hat und dass man immer nur am Meckern war so sinngemäß sondern dass man viel lieber sagt ... in deinem Beispiel jetzt und da war ich Flagfootball spielen... ...und hab dann richtig coole Spiel gehabt.

00:11:25: Und das hat mich so erfüllt, über sowas spricht man ja lieber oder im Arbeitskontext.

00:11:30: Ich denke jetzt ein bisschen größer Mensch!

00:11:32: Ich habe dazu beigetragen als ich eine achtzehnjährige Kundin hatte die Nacht der Ausbildung angefangen hat zu sparen.

00:11:37: Ich habe dazubeigetragend dass sie sich später einen Eigenheim leisten konnte.

00:11:40: So irgendwie.

00:11:41: Das ist ein viel viel schöneres Gefühl als zu sagen muss ich schon wieder neun Stunden herum sitzen und irgendwelche Sachen machen.

00:11:47: Ja

00:11:48: Um da noch mal kurz die Brücke auch vom Berateralltag zum Buch zu schlagen.

00:11:53: Das Buch handelt um so ein Unternehmen, wo genau diese Vorsätze gelebt werden und da sind alle Mitarbeiter total happy.

00:11:58: Und das

00:11:59: z.B.,

00:12:00: dass sie ja teilweise auch eine Fotowand haben, wo alle ihre Urlaubsfotos oder Kinderfotost, das dann die Kinder, die hier irgendwie durch gute Netzwerke, durch gute Unterstützung durch das Unternehmen entstanden... Konten sozusagen.

00:12:16: Also auch da könnte man ja theoretisch mal hingehen und einfach mal seinen Kunden sagen, schick mir doch mal ein Foto von deinem Urlaub, deiner Weltreise die wir jetzt finanziert haben würde ich gerne auf meine Zielewand packen oder sowas.

00:12:26: Einfach um immer wieder vor Augen zu führen und auch anderen Kunden zu zeigen welche Wunden wünsche ich ihr alle schon erfüllen konnte mit meiner guten Beratung.

00:12:32: Das würde jeder sagen komischer Typ da der das macht.

00:12:35: Er hängt der Urlaubsfotos von seinen Kunden auf.

00:12:37: Könnte auch in gewissen Kontextmerkwürdig sein aber so einfach an der Überlegung her zu sagen man manifestiert sich dass man hält sich vor Augen.

00:12:44: Man hat nicht irgendeinen Vertrag abgeschlossen, sondern man hat Wünsche erfüllt und das ist schon cool.

00:12:49: Ja komm wir müssen ja auch irgendwie anders sein und es ist ja fast schon eine gute Wiederholung von der letzten Folge mit Let Them.

00:12:55: also dann lass die Leute doch sagen was war denn jetzt für ne komische Frage?

00:12:58: Ist ja okay!

00:12:59: Wir müssen einfach lernen anders zu sein und uns abzuheben und ich glaube mit so etwas hebt man sich sehr gut ab.

00:13:05: und jetzt geht's hier auch nicht darum im Kundengespräch philosophisch zu fragen was ist dein Zweck der Existenz?

00:13:10: Das ist ja gar nicht die Botschaft.

00:13:11: Aber einfach mal zu verinnerlichen, dass es immer um dieses why, um diesen Zweck und um dieses wozu mache ich das?

00:13:17: Dass es darum geht.

00:13:18: Und das ist auch jetzt noch einmal kurz die Auflösung wie man auf die verrückte Idee kommt darüber eine Promotion schreiben zu wollen.

00:13:24: Das Buch hat mich ohne Witz, das Buch hat sich so sehr inspiriert, daß ich gesagt habe Oder anders ein Big For Life, bei mir ist tatsächlich ein Thema das ich mal einen Doktor machen will.

00:13:34: und dann habe ich das Buch gelesen und dachte mir ey das ist ein geiles Thema das zu machen.

00:13:37: Weil die Frage zu beantworten wie kann das eigentlich im arbeitsalltag aussehen?

00:13:42: Und die frage zu beantworten was passiert wenn Führungskräfte im übertragenen Sinne mal mehr machen als Nur den, keine Ahnung die Filiale morgens zu öffnen als den Urlaubsplan zu erstellen.

00:13:53: Als zu sagen ja du kannst eher gehen oder du kannst nicht eher gehen will sagen weg von den organisatorischen Themen einfach mal hinzu frag deine Beraten dann doch einfach mal, was ist dein Why?

00:14:04: Und wie verändern sich dann eben Produktivität und Arbeitsstimmung und Arbeitszufriedenheit dabei wenn darüber Klarheit besteht.

00:14:12: Ich finde dieses Thema über das wir gerade sprechen so hochgradig inspirierend dass das eben der Zweck des Doktors sein soll.

00:14:21: Also würdest du sagen einer deiner Big Five for Life ist es eine Doktor-Arbeiter

00:14:25: zu geben.

00:14:27: Da steht auch noch andere Sachen drauf und ich muss jetzt auch spoilern.

00:14:29: Ich habe nicht wirklich irgendwo auf der Wand geschrieben, Nummer eins, Nummer zwei, Nummer drei und so... ...ich hab halt so ein paar grobe Ziele im Leben.

00:14:35: Eines davon ist ja Doktor.

00:14:36: Ein anderes ist das wo ich drin sitze in Eigenheim.

00:14:39: Und ein anderes ist dass sich die Welt gerne in Form von Urlaub und zu sehen möchte.

00:14:42: Dass ich ganz viele Orte kennenlernen möchte.

00:14:44: Das sind so zwei-drei Sachen, die da tatsächlich zugehören!

00:14:47: Ja,

00:14:48: guck mal.

00:14:49: Auch ich muss da an der Stelle gestehen... Ich hab jetzt auch nicht irgendwo auf einer Wand oder auf der Rückseite meiner Visitenkarte stehen.

00:14:54: Das ist mein Zweck der Existenz und das sind meine fünf Big Five for Life!

00:14:59: Aber und das habe ich schon gemacht und ich glaube, dass habe ich auch schon mal in der Folge erzählt aber ich mache das regelmäßig, dass ich mit Visionboards arbeite.

00:15:06: Also ich habe zum Beispiel von der Sparkasse weg in die Selbstständigkeit gegangen bin.

00:15:12: Da habe ich ein Visionboard gemacht, ein ganz großes.

00:15:14: Da hab' ich für mich aufgeschrieben wo sehe von zehn Jahren, beruflich privat finanziell und hab das Ganze für mich dann auch visualisiert.

00:15:22: Das heißt ich habe es aufgeschrieben, ich habe eine große Mindmap gemacht, ich hab's ein bisschen konkretisiert... Und viele Sachen davon konnte ich schon abhaken also bestimmte Orte die ich bereisen wollte, bestimmte Sachen die ich in meinem Leben erreichen wollte.

00:15:35: Ich habe irgendwann mal gesagt ich möchte mindestens hundertvierzig Trainer-Tage im Jahr haben weil mir die Trainertätigkeit so gut tut oder so Spaß

00:15:40: kann.

00:15:41: Da hast du ja jetzt sogar ziemlich genau hundert vierzig!

00:15:43: Heute stehen wir bei Hundertvierzig Tagen soll Trainer-Zag sozusagen,

00:15:47: aber

00:15:47: quasi on point erfüllt.

00:15:51: Und ich hab da irgendwann auch mal aufgeschrieben, dass ich gern Haus kaufen würde.

00:15:54: Das habe ich wieder verworfen weil ich mir dann gedacht habe ganz ehrlich möchte gerne in Köln wohnen bleiben.

00:15:57: ist dann Haus das Richtige wenn ich keine Kinder will?

00:16:00: Weil das is kein Big Five for life bei mir ne?

00:16:02: Ist es dann sinnvoll in der heutigen Zeit ein Haus zu kaufen diese ganzen Nebenkosten zu zahlen um dann später wenn's abgezahlt ist das einfach wieder an irgendeine Stiftung zu geben oder weiß sie nicht.

00:16:11: also habe ich mir gedacht das Thema rückt in den Hintergrund dafür rücken vielleicht andere Gründen oder Themen im Vordergrund und Ich habe das zum Beispiel auch letztes Jahr gemacht jetzt als wäre ich total esoterisch, so krass ist das nicht.

00:16:22: Aber ich habe mir zum Beispiel einen Visionboard-Adventskalender geholt.

00:16:25: Das heißt du hast jeden Tag, hast du verschiedene Aufgaben und Karten in einem Workbook wo du dich halt mit deinen Zielen fürs nächste Jahr beschäftigst.

00:16:32: Sei es privat, sei es im Arbeitskontext, sei Es Urlaub, sei Sport oder Ernährung also wirklich ganz vielen Dingen und hab auch daraus wieder ein Visionboard für mich gebastelt.

00:16:41: weil und das ist ja nun mal auch erwiesen wenn man sich seine Ziele konkret vor Augen führt dann weiß man eben auch wie man sie am besten verfolgt wo das Ziel ist, weiß wie man die Segel setzt.

00:16:53: Das ist wieder so perfekt als hätten wir das irgendwie abgesprochen.

00:16:56: Ich habe mich gerade überlegt, wie kriegen wir es?

00:16:58: Die psychologische Basis damit eingebaut.

00:17:01: Also ich mag das ja immer auf die psychologischen Basis da drunter einfach zu schauen... Deswegen hab' ich

00:17:05: dich eingekauft was halt!

00:17:05: ... also nicht weil ich jetzt eigentlich

00:17:06: Spulien zitieren will.

00:17:08: Eingekauft?!

00:17:09: Wo ist denn das Geld?

00:17:12: Mit Ruh und Ehre!

00:17:14: So führt den Zweck der Existenz.

00:17:17: Nein, ich weiß beiseite.

00:17:18: Ich mag es ja einmal kurz auf den psychologischen Unterbau zu schauen.

00:17:22: warum ist das eigentlich so?

00:17:24: Also es gibt da... ...ich sparen mir jetzt die Autoren der Studie und das Jahr und so.

00:17:29: Es gibt Forscher, die haben herausgefunden dass Menschen besonders motiviert sind wenn sie verstanden haben wie es das eigene selbst erfüllt und wie es nach vorne bringt.

00:17:40: Man könnte das in einen Satz zusammenpacken Wenn du weißt wofür du etwas tust dann bist du auch motiviert.

00:17:45: nennt sich intrinsische Motivation und wir sparen uns die Details zu der Studie, soll einfach zusammenfassen in dem Moment wo Menschen Klarheit darüber haben wieso etwas wichtig ist.

00:17:56: Und dabei ist egal, ob das jetzt um ein Meeting geht.

00:17:58: Wir haben vorhin kurz drüber gesprochen.

00:18:00: Wozu es ein Meeting wichtig?

00:18:02: Wozu ist es wichtig eine BU abzusichern?

00:18:05: Wozu ist es richtig einen Fondsparplan zu haben?

00:18:08: und auch aus eurer Sicht wozu ist Es eigentlich wichtig dass ich jeden tag mit Menschen spreche und Kunden und Kundinnenberater in dem moment wo darüber Klarheit besteht sind wir erheblich motivierter, als wenn wir das einfach nur machen weil am ein dreißigsten irgendwie eine Gehaltsüberweisung kommt.

00:18:24: Ja klar ist die auch toll und keiner macht das hier wohl tätig und so.

00:18:27: also glaube ich jetzt mal aber dieses darüber hinaus sich damit zu befassen wozu es gut.

00:18:33: erst daraus entsteht Motivation und alles was darüber hinaus durch extrinsische Faktoren kommt in Form von Ich kriege eine Gehalserhöhung, ich krieg vielleicht einen Bonus Keine Ahnung, ich kann mit dem Fahrrad lesen oder so.

00:18:46: Das sind alles tolle Sachen drum herum und das ist auch immer eine kurze Motivationsspritze.

00:18:52: die lässt aber ganz schnell wieder nach Und die lang anhaltende Wirkung kommt erst dadurch wenn man sein wozu und seine Relevanz verstanden hat und dass es der psychologische Dynamik darunter liegt.

00:19:04: nur dadurch entsteht wirklich aufrichtige und auch nachhaltige Motivation und das lässt sich jetzt sehr gut.

00:19:10: dann langsam auf das Kundengespräch beziehen Wenn wir mal drauf schauen, was hat das jetzt mit dem Alltag zu tun?

00:19:17: Ich glaube, wir kommen jetzt daher, dass wir einmal den Rahmen erklärt haben und auch ein bisschen inspiriert haben vielleicht mal etwas Leben anders nachzudenken.

00:19:24: Und naja, wir wären ja kein Vertriebs-Podcast wenn wir das nicht noch irgendwie ins Kundenbespricht ziehen würden Kim!

00:19:30: Und ich glaube, das ist jetzt ein guter Zeitpunkt das einmal zu tun

00:19:34: Definitiv.

00:19:35: Ja, weil also einerseits haben wir jetzt darüber gesprochen warum sitzen wir eigentlich vor Kunden?

00:19:40: Also stellt euch vielleicht auch mal die Frage was ist denn euer Zweck der Existenz und wie führt euch auch euer Job näher dahin?

00:19:46: Wenn ihr sagt ich helfe gerne Menschen, ich erfüll gerne... Ich baue gerne die Lebensträume mit Menschen auf oder weiß ich nicht?

00:19:53: manche sagen ja vielleicht auch einfach ich mag's gerne wenn Menschen mich brauchen oder wenn ich mich gebraucht fühle, was auch immer.

00:20:00: Das können alles so Anreize sein die wir damit abstimmen.

00:20:02: dann sind wir auf der Berater Ebene.

00:20:04: Dass wir wirklich sagen okay ich habe für mich einen Zweck und deswegen gehe ich auch gerne zur Arbeit.

00:20:08: aber das ganze kann man eben wie du gerade schon gesagt hast ja auch genauso auf den Kunden umdrehen.

00:20:13: und da sind wir wieder bei diesem Letzelm.

00:20:15: vielleicht denken manche Kollegen was hat er denn jetzt eine neue Idee?

00:20:18: Aber geht doch mal ins Kundengespräch rein!

00:20:20: Wenn ich jetzt Berater wäre, wenn ich dieses Buch gelesen hab würde ich das erste was machen würde wäre meine Kunden mal zu fragen Hör mal, Marcel ist jetzt vielleicht mal komisch.

00:20:29: Wunder dich nicht aber ich habe gerade ein total inspirierendes Buch gelesen und wir reden ja immer bei deinen Finanzen Aber am Ende des Tages brauchst du deine Finanze auch nur dafür um alle deine Ziele zu erfüllen.

00:20:39: Und was sind denn deine Big Five for Life?

00:20:41: Welche fünf Dinge in deinem Leben willst Du dann erreicht haben bevor Du irgendwann mal nicht mehr da bist damit Du sagst alles klar mein Leben war für mich lebenswert und ich hab alles erfüllt Ich hab nichts bereut und nichts verpasst.

00:20:52: Vielleicht können die Kunden euch dann auch nicht im ersten Moment direkt fünf nennen, aber es wird sicherlich der ein oder andere kommen.

00:20:58: Also Marcel hat ja gerade schon gesagt eine Doktorbeitenaus gekauft oder haben wir ja schon Ansätze und dann wirklich hinzugehen und mit dem Kunden dann Thema Zielepläne wünsche das ganze Thema mal entsprechend auszuarbeiten.

00:21:08: und wenn ich das warum weiß oder das wofür ... dann kann ich die Produkte dahinter entspannt verkaufen.

00:21:14: Habe ich immer eine Nutzenargumentation, ... ... Marcel du hast gerade gesagt dein Immobilie ist einer deiner Big Five for Life.

00:21:18: Da sollten wir auch immer schauen dass sie auf dem Allerneuesten stand sind.

00:21:21: Wie sieht es denn eigentlich aus mit Modernisierung?

00:21:23: Hast du da denn schon was vorgesorgt?

00:21:25: So, tag habe ich ein Thema dabei und dann sind wir auch im Ende des Tages nicht darin, einzelne Produkte zu verkaufen sondern Gesamtkonzepte für deine Ziel-Erreichung deiner big five for life!

00:21:35: Und das verkauft sich deutlich besser als einzelne Tarife oder einzelne Producte.

00:21:41: Hör auf den Tarif zu verkaufen, sondern verkauf die Idee oder wie das so hieß.

00:21:45: Genau, die Träume.

00:21:45: Das brauchen wir!

00:21:47: Verkaufe

00:21:48: Träumester-Tarife finde ich ist auch sehr glücklich.

00:21:51: Ja, ja es ist auch so, das ist total richtig... Oder

00:21:53: auch Sinsschläckdruck, das war das zweite Zitat also Stichwort wirklich den Sinn dahinter dieses Why und nicht das What oder How, sondern wirklich nur erstmal vom Warum aus?

00:22:05: Und lass uns das vielleicht mal kurz einfach durchspielen.

00:22:07: Also versetz dich jetzt mal du bist jetzt ... plötzlich in der Lage von, wir nehmen mal direkt eine schwierige Zielgruppe.

00:22:13: Fünfundzwanzig bis dreißigjährige Kunden bei uns.

00:22:16: Die sitzen jetzt bei uns im Beratungsgespräch.

00:22:18: ja eigentlich wollen die keine Ahnung, wollen die nur was weiß ich?

00:22:21: Irgendeine Kleinigkeit, ne Kreditkarte für den nächsten Urlaub oder irgendwie sowas und... Ich komme jetzt sozusagen mal anders um die Ecke.

00:22:27: Ja du bist jetzt mein Kunde!

00:22:28: Ich bin da mit einer Beratung.

00:22:30: So hey Marcel alles gut bei dir?

00:22:32: Passt alles danke freue mich auch nur Urlaub.

00:22:35: Ja das glaube ich.

00:22:36: wann geht's los?

00:22:38: Am achtundzwantzigsten Bein Wochen ungefähr.

00:22:40: Dann habe ich aber noch zwei, drei Minuten Zeit.

00:22:43: Dann bist du ja auch nicht im Vorurlaubstress.

00:22:45: Nein, noch

00:22:45: nicht ganz.

00:22:45: Da kann ich dich

00:22:46: heute mal was anderes fragen?

00:22:47: Weil ich hab gesehen und möchte eine Kreditkarte haben für deinen Urlaub.

00:22:50: Das kriegen wir alles auf jeden Fall hin.

00:22:51: Aber ich hab vor kurzem ein super inspirierendes Buch gelesen... ...und hab deswegen mal eine Frage mitgebracht die ich gerade mit allem meinen Kunden bespreche.

00:23:00: Keine Sorge ist keine Rocket Science!

00:23:01: Aber es wird ein bisschen von der Sofisch vielleicht.

00:23:04: Lass dich gerne mal drauf rein.

00:23:05: Ich bin gespannt.

00:23:05: Und zwar ist die Frage, die ich an dich habe.

00:23:07: Was sind denn deine Big Five for

00:23:09: Life?!

00:23:09: ... seine fünf Punkte auf der Bucketliste, die du auf jeden Fall erfüllt haben willst... ... bevor du irgendwann mal nicht mehr da bist oder diese Erde verlässt sozusagen.

00:23:17: Dass du am Ende des Tages sagst dein Leben hat sich gelohnt!

00:23:20: Ich weiß es ist eine große hochtreibende Frage.

00:23:22: vielleicht schaffst du jetzt nicht alle fünf auf einmal aber vielleicht fällt dir spontan eins ein?

00:23:29: Eins ist auf jeden fall ein Eigenheim.

00:23:31: also die Frage ist tatsächlich sehr komplex und war ich schon das auch total schwierig das zu priorisieren und wahrscheinlich müssen sie jetzt auch gar nicht fünf an der Zahl sein können wir wahrscheinlich auch sechs oder vier sein Aber ich hab mich noch nie so intensiv damit befasst, aber eins ist tatsächlich... Ich will unbedingt irgendwann mal ein Eigenheim haben wo ich eben alleine drin leben kann.

00:23:50: Also unabhängig von Vermieter irgendwie und wo ich einfach... Meine Sachen machen kann.

00:23:54: ich machen will.

00:23:56: Okay, jetzt könnte ich natürlich noch ein bisschen konkreter rein fragen.

00:23:58: Dann hast du schon die Idee wo Du das Eigenheim mal haben willst?

00:24:00: Wo Du Dich ansiedeln willst?

00:24:02: Eher in der Stadt eher auf dem Land?

00:24:03: was würdest Du sagen?

00:24:04: Dann kann ich nil... Ihr kennt das dieses Bilder im Kopf malen und das Ganze konkretisieren Aber ihr seht!

00:24:10: Ich bin direkt in einem Thema Und daraus dann rauszugehen und zu sagen okay Marcel und bis heute Stand jetzt Wie weit ist der erste Schritt zum Eigenheim?

00:24:17: Was haben wir bisher erreicht oder was haben wir bisher erledigt?

00:24:21: Ja, nicht so viel.

00:24:23: Ich treff dich auf ein Sparbuch aber... Also reicht es noch nicht so ganz um zu sagen, das kaufe ich.

00:24:28: Okay!

00:24:29: Ich kann dir eine Sache schon mal sagen mit dem Sparbucht wird's auch auf Dauer nichts werden, dass ist nicht die optimale Lösung.

00:24:34: Aber ich hätte einen Vorschlag für dich.

00:24:35: du hast gesagt, achtundzwanzig da gehst du in den Urlaub.

00:24:37: wenn du Bock hast und im Urlaub noch ein cooles Buch lesen willst dann hol dir mal von John Strelecky.

00:24:42: Big Five for Life Kann ich nur empfehlen?

00:24:45: Und ich mache mir in der Zeit nochmal Gedanken was kann ich denn jetzt für dich schonmal tun?

00:24:49: Was können wir machen damit wir schon mal den Grundstein für dein Eigenheim legen.

00:24:52: Und wenn du aus dem Urlaub zurück bist, hast du ja vielleicht noch den einen oder anderen Big-File-Verleih für dich identifiziert, wo wir dann auch nochmal drauf gucken

00:24:57: können?

00:24:58: Das ist ein kuter Ansatz um das im Kundengespräch so anzumoderieren.

00:25:01: und wer irgendwie sagt,

00:25:02: boah ich weiß nicht

00:25:03: kann ich die Frage einfach so daraus hauen.

00:25:05: also Impuls ein Impulse eins, let them.

00:25:10: Lass sie das komisch finden, mach es trotzdem.

00:25:12: Impulse zwei... Man könnte auch, das hab ich auch mal in der Zeit lang gemacht, dass Buch auch irgendwie im Büro einfach liegen haben und man könnte das ja auch in die Hand nehmen.

00:25:20: Ich habe das damals weil ich es von der Sparkasse Müller im Andero geschenkt bekommen hab.

00:25:25: zum Bachelorabschluss war das hier.

00:25:27: da haben wir auch schonmal kurz drüber gesprochen.

00:25:28: schnelles Denken, langsames Denk von Daniel Kainman dieser unfassbar krasse Klopper an Buch den auch irgendwie gefühlt keiner versteht Aber ich habe das auf dem Tisch liegen gehabt.

00:25:39: Und immer wenn es um Wertpapiere und Depot eben ging, da steht ja auch ganz viel über kognitive Verzerrung und so.

00:25:44: Und dann hab' ich gesagt Mensch!

00:25:45: Das ist hier ein richtig richtig dickes Buch.

00:25:47: Da steht ganz viel drin über Entscheidungen in der Vermögensanlage und ganz viel Überentscheidungspsychologie... ...und hab' dann so ein zwei Beispiele hier mal mit Geldillusion und so daraus gegriffen.

00:25:57: Und hab' gesagt Hier steht drin warum Menschen es nicht hinkriegen Inflation zu verarbeiten.

00:26:01: Kann man ja auch mit dem Buch machen und sagen Das ist gerade erstmal eine komische Frage, aber ich habe letztens den Buch gelesen und das einfach mal hochhalten.

00:26:08: Genau wie du es gemacht hast um das an dem Buch dann auch zu angeln.

00:26:11: Dann ist das vielleicht ein bisschen weniger komisch.

00:26:12: nur falls jemand sagt boah ist so ne abstrakte Frage Da wird garantiert kein Kunde mit Rechnen, dass diese Frage kommt.

00:26:20: Weil das ist keine typische Frage die man in der Bank klärt.

00:26:22: aber eigentlich ist sie doch auch so sinnvoll weil ihr redet doch eh immer über Ziele und wünschen mit den Kunden nicht in der Privo I. Aber das ist ja vielleicht auch ein Thema was im Finanzkonzept immer drin steht Und wir stehen gerade vor einem der größten und wichtigsten Themen nämlich die Reform des Altersvorsorgedepots.

00:26:39: Was jetzt neu kommt.

00:26:41: ich ...sehe ganz groß die Gefahr, dass wir anfangen Menschen anzusprechen mit.

00:26:45: und haben sie auch schon vom neuen Riesta gehört.

00:26:47: Ist ja die geilste Ansprache.

00:26:48: Riesta

00:26:48: ist da eh schon verbrannt genau?

00:26:50: Genau, der denkt so, du hab ich drauf gewartet, dass ich angesprochen werde... Aber eigentlich ist er die Aufgabe... Das muss ihr

00:26:56: aus Tag heute für dich sagen!

00:26:58: Eigentlich isst die Aufgabe ja darüber zu sprechen wieso die Menschen ein Alltagsvorsorgedepot brauchen.

00:27:05: Ja klar hat das jetzt Medienpräsenz.

00:27:07: Und ja klar ist Insta voll von hier ETF mit Altersvorsorge und so, ja klar!

00:27:13: Man wird auch Kunden erfolgreich damit beraten wenn man nicht hier über philosophisch warum machst du das eigentlich?

00:27:18: spricht?

00:27:18: Ich will damit noch sagen es wird so viel einfacher gehen wenn ihr über die zugrunde liegende Motivationen sprecht und das als Nutzen, als Motiv für die Altersvorsorge nehmt.

00:27:30: Denn kein Mensch hat Lust auf Altersversorgung!

00:27:32: Aber ich habe zum Beispiel total Lust darauf im Alter machen zu können was ich will und so viel Kohle zu haben dass wenn ich ein Kreuzfahrtangebot sehe ich das einfach machen kann.

00:27:41: damit würdet ihr mich motivieren können.

00:27:43: ... in der Altersversorgung zu sparen, aber nicht mit.

00:27:45: Es gibt neue Förderungen bei Riester zwei Punkt Null.

00:27:48: Das soll einfach die Botschaft dahinter sein.

00:27:50: Absolut!

00:27:51: Und man kann es ja auch in anderer Form machen ne?

00:27:52: Wir haben ja auch viele junge Zuhörerinnen und Zuhörer... ...die vielleicht gerade auch erst Plätze besetzen.

00:27:56: oder wir wissen das bewegt sich auch viel in der Sparkassenfinanzgruppe, ne?

00:28:00: Positionen ändern sich, man ist viel in Bewegung,... ...dass heißt man hat immer wieder diesen ersten Vorstellungstermin bei seinen Kunden.

00:28:06: Da stimmt's.

00:28:06: Wo man sich mal wieder vorstellt und warum nicht einfach mal hingehen uns zu sagen hey Marcel voll schön dich kennst du denn ich bin Kim Weger deine neue Ansprechpartnerin.

00:28:14: Und meine Motivation für meinen Job ist Punkt, Punkt, was ist eigentlich deine Motivations?

00:28:18: Auch das könnte ja auch ein richtig cooler Einstieg sein.

00:28:21: So einfach mal und auch da ich weiß nicht wer schonmal bei einer Schulung von Thorsten Meyer war der hat das auch sicherlich schon einmal gehört angenehm anders als alle anderen.

00:28:30: also wir wollen nicht wieder Strom schwimmen.

00:28:32: Trailerpublic schafft das in dem sie einfach nur ein Foto von Brad Pitt in so eine Werbung packen.

00:28:36: Wir brauchen vielleicht ein bisschen mehr Sprechtext aber solche Sachen können doch etwas sein.

00:28:42: nicht einfach mal einen Kunden mit so einem Gefühl nach Hause schicken, brauche.

00:28:44: ich hätte gar nicht erwartet dass das Gespräch so abläuft aber es war total inspirierend.

00:28:49: Ja

00:28:51: doch schön!

00:28:52: Das wäre sehr schön.

00:28:53: und das verändert auch was ein bisschen mit einem selbst mit der Arbeitsmotivation dahinter und es wird ja jetzt nie so sein, dass man sagt es gibt hier diesen Spruch finde dein deine Bestimmung und du musst nicht einen Tag mehr arbeiten so sinngemäß das ist ja totaler Quatsch.

00:29:07: also Natürlich geht man arbeiten, um Geld zu verdienen.

00:29:10: Das ist ja auch richtig und jedes Unternehmen das wird in dem Buch auch so ein bisschen klargestellt.

00:29:15: es geht nicht darum zu sagen unser Unternehmen hat rein karitative und philosophische Absichten wir wollen einfach hier die Welt verbessern.

00:29:21: na klar dass ist sie zugrunde liegende Motivation.

00:29:23: aber ganz hart gesagt muss jedes Unternehmen Geld verdienen.

00:29:26: also so wie ihr Gehalt verdienen wollt muss auch eure Sparkasse Einkommen in Form von Erträgen, Provisionen und Zinsen verdienen.

00:29:34: Sonst geht das ganze System ja gar nicht auf.

00:29:37: Aber das im Hinterkopf zu behalten?

00:29:39: Dann aber den Schritt weiterzugehen und sich trotzdem zu fragen, warum machen wir das, was ist unser Auftrag?

00:29:43: Und suspekterweise steht es ja übrigens ... Ihr habt's bestimmt schon auf der zungenliegenden Paragraph ein zweites Sparkassengesetzes NRW.

00:29:49: Klar!

00:29:50: Das ist unsere öffentliche

00:29:51: ... Den hab ich mir auf dem Unterarm

00:29:53: tätowiert.

00:29:53: Wow... Ich habe links und

00:29:56: du?!

00:29:58: Spaß beiseite, da steht er ja sogar drin.

00:30:00: Ich kann es nicht zitieren aber sinngemäß hier.

00:30:02: Sparkassen sind verantwortlich für die Finanzversorgung in der jeweiligen Kommune und Gemeinde.

00:30:06: Genau darum geht es.

00:30:07: doch.

00:30:08: wir wollen die Menschen doch dabei begleiten An der Wirtschaft teilzuhaben.

00:30:12: eine gute Finanzbasis zu haben steht halt einfach an unserer DNA drin wenn man so möchte.

00:30:17: Und das zu reflektieren und darauf zu schauen dann Dann hatten wir natürlich auch trotzdem mal die Vorstellung, Mensch jetzt Urlaub wäre irgendwie schöner als arbeiten zu gehen.

00:30:25: Das ist total klar.

00:30:27: aber ihr werdet motivierter zur Arbeit gehen wenn ihr wisst ich ermögliche meinen Kunden das Eigenheim Ich ermögliche mein Kunden den nächsten Urlaub.

00:30:36: Ich trage dazu bei dass Menschen im Alter abgesichert sind whatever.

00:30:40: Das verändert so ein bisschen was mit der Haltung und das verändert auch meine Sichtweise.

00:30:44: Wie ich auf meiner Arbeit bei der Dekabank schaue und das war nicht von Tag eins oder sich Darüber so denke, wie ich heute denke.

00:30:51: Ich versuche halt dazu beizutragen dass ihr als beratende gute Gespräche führen könnt damit Kunden und Kunden hier in Deutschland gute Finanzentscheidungen treffen können.

00:31:01: Das ist das was mich antreibt.

00:31:02: immer wenn ich ins Seminar gehe ist genau das meine Haltung!

00:31:05: Ich möchte dazu beitragen dass Ihr Menschen dazu befähigt gute Geldentscheiden zu treffen Und das macht etwas mit der Arbeitsmotivation.

00:31:12: Das sage ich nicht um euch zu inspirieren sondern ich kann es aus eigener Erfahrung bestätigen.

00:31:17: Vielleicht möchte ich euch noch damit inspirieren.

00:31:19: Aber das ist die Bestätigung, es klappt.

00:31:21: wirklich will ich damit sagen!

00:31:23: Ja und auch wenn man da jetzt mal ein bisschen größer denkt wir haben ja einfach in der Sparkasse dieses Nachwuchsthema also nicht nur auf Berater-Ebene sondern vor allen Dingen auch auf Kundenebenen dieser Demografierochen von dem ja mittlerweile schon viele gehört haben Und auch da könnte man ja mal gucken Wir haben mit dem Zweck der Existenz der Sparkassen dieses Thema Regionalität fördern auch Institutionen oder Kommunal viel zu arbeiten, Vereine unterstützen.

00:31:50: Genau und wenn man dann zum Beispiel mal in so eine Kostenskursion kommt gerade auch mal irgendwie mit Eltern oder so sozusagen.

00:31:57: wie sieht es eigentlich aus?

00:31:57: Ihre Kinder spielen doch auch in einem Fußballverein.

00:31:59: Wie wär's denn, wenn plötzlich die Plätze alle nicht mehr bezahlt werden?

00:32:02: Wenn das alles wegfallen würde, wenn die nur noch irgendwie auf der Straße Fußball spielen würden?

00:32:05: Auch das macht ja ne Sparkasse.

00:32:07: also auch da wirklich mal zu gucken Der Zweck der Existenz einer Sparkasse vielleicht auch kompatibel zu kriegen mit den Big Five von Sekunden, weil ich weiß dass Eltern ganz viel Wert darauf legen das die Kinder eine schöne Kindheit haben.

00:32:20: Dass sie ihre Hobbys ausleben können etc.. Das heißt man ist ja empfänglich für sowas und solche Verknüpfung auch mal zutreffen zu sagen hier schau mal das macht er die Sparkasse alles viel mehr.

00:32:30: Und ja du kannst jetzt sagen Ich gehe lieber zum online Broker Weil da zahle ich ja jetzt irgendwie weniger und keine Ahnung was.

00:32:35: und die haben alles ETFs und Blar.

00:32:38: Aber du bist ja hier bewusst nicht nur, weil du sagst meine Beratungsleistung ist dir was wert.

00:32:43: Weil ich dir helfe, sondern auch die Sparkasse an sich ist ein Konstrukt das nicht nur für Geld und reinen Gewinn aus ist.

00:32:49: Sondern wir tun eben viel.

00:32:50: Wir geben viel zurück und auch das unterstützen wir damit.

00:32:52: Und deswegen sind wir teurer als freie Töpke.

00:32:53: Das kann man sehr konkret bemessen.

00:32:55: Ich habe gerade auf meinen Laptop nebenbei geschielt, weil ich das vorgestern in die Doktorarbeit reingeschrieben hab, die Zahl... fünfhundert acht Millionen Euro hat die Sparkassenfinanzgruppe im Jahr für wohltätige Zwecke wie die Förderung von Sportvereinen, Theater-Kürre oder irgendwie Schulen, Universitäten und Sozialprojekte.

00:33:14: Fünfhundert achten Millionen Euro für wohl tätige Zwecker das macht ein Konkurrent wie Twitter Public Scalable oder Revolut nicht Und ich glaube dass ist auch ein guter Anknüpfungspunkt im Kundengespräch um das Thema aufzunehmen Weil ihr könntet euch ehrlich gesagt keinen besseren Arbeitgeber aussuchen, als über den Zweck der Existenz zu sprechen.

00:33:33: Weil das ist halt unser öffentlicher Auftrag.

00:33:35: Ich glaube die Genossenschaftsbanken haben eine ähnliche DNA dahinter.

00:33:39: da wird es auch noch gehen.

00:33:40: aber bei rein wirtschaftlich getriebenen Unternehmen... Da geht die Story auch!

00:33:45: Aber sie geht bei uns noch einfacher und das ist eigentlich perfekt dafür was du gerade aufgelistet hast Kim.

00:33:49: Wo gehen die Kontoführungsgebühren hin etc?

00:33:52: Ihr unterstützt damit die Gemeinde vor Ort.

00:33:54: Das ist die perfekte Argumentation die es dafür geben kann

00:33:57: Tutto.

00:33:58: Und man könnte ja auch überlegen, ob ich zum Beispiel mal so ein paar Sachen vielleicht einfach dazu mal nutze.

00:34:03: Also wenn ich jetzt zum Beispiel ein Berater wäre der super viele Eltern oder super viele ältere Menschen im Kundenstamm hat die sich einfach nochmal anders für so einen Thema interessieren.

00:34:10: junge Leute sind oft nicht so ortsgebunden.

00:34:13: Die sind oft dann schnell weg aber bei den Älteren ist es schon so dass man die über solche Themen kriegt und einfach mal ein paar Bilder zu machen.

00:34:19: Ich weiß nicht wie viele Bänke alleine in meinem Dorf von irgendeiner Sparkasse finanziert wurden.

00:34:24: Ich habe gesehen das hier bei Ihnen in der Nähe.

00:34:26: waren sie da schonmal?

00:34:28: Ja, aber selbst wenn junge Menschen woanders hingehen in eine andere Stadt.

00:34:32: Das ist ja dann trotzdem auch wieder eine Stadt, wo dann auch wiederum Sachen gesponsort werden.

00:34:37: Total!

00:34:37: Also das zieht sich ja trotzdem durch durch ganz Deutschland.

00:34:40: Jaja, das auf jeden Fall.

00:34:41: Aber ich sage mal, man kann ja auch wirklich sagen, ich mache keine Bilder von der erfüllten Träume meiner Kunden.

00:34:45: Ich mach vielleicht Bilder von den erfüllte Träumen der Kommune.

00:34:47: Es gibt ja viele Möglichkeiten.

00:34:49: also ihr seht die Sparkasse erfüllt den ganzen Tag Träime.

00:34:52: Wir müssen nur ein bisschen mehr Fokus darauf halten und vielleicht eher über die Träume sprechen als über die Tarife.

00:34:59: Und vielleicht auch noch mal ein ganz letzter Appell, weil das finde ich jetzt auch für mich nochmal so eine krasse Kernbotschaft in diesem Buch gewesen.

00:35:06: Wenn ihr euch den ganzen Tag fragt wie kriege ich den Tag hinüber?

00:35:08: und irgendwie hab' ich gar keinen Bock und gar keine Motivation dann ist es einfach unfassbar anstrengend!

00:35:12: Dann kommen wir alle an diesen Punkt zu sagen Wir brauchen jetzt mal ne Auszeit vom Alltag.

00:35:16: Ich muss mich jetzt mal zurückziehen.

00:35:18: Das Buch sagt halt auch.

00:35:19: wenn ich aber einen Job gefunden habe der für mich sinnstiftend ist Wo ich sage... bringt mit seinem Zweck der Existenz, nicht meinem Zweck weiter.

00:35:29: Dann brauche ich keinen Abstand vom Alltag weil dann ist der Alltag genau das worauf ich Bock habe.

00:35:34: Das wird ja auch irgendwie in dem Buch so beschrieben.

00:35:36: jemand der einfach nur ein guter Verkäufer Ausrüstung fürs Bergsteigen nicht so gut verkaufen wie jemand, der fünfmal im Jahr bergsteigen geht und dafür brennt.

00:35:46: Das ist glaube ich das Thema.

00:35:47: Ihr müsst eure Leidenschaft mal hinterfragen und ich glaube jeder von uns kommt ja irgendwo daher dass unsere Ziele da hinkommen sonst wären wir nicht bei der Sparkasse gelandet.

00:35:55: wenn wir feststellen okay das spricht völlig gegen meine Interessen dann wäre vielleicht auch mal die Überlegungen zu sagen muss sich was radikal ändern.

00:36:01: aber ich glaube das kann man oft dem Klein machen indem er einfach für sich noch mal hinter fragt was es meine Motivation und wie sehe ich und definiere ich mich eigentlich in meinem Job?

00:36:08: ... um dann zu sagen, meine Motivation passt dann auch... ...zu meinem persönlichen Ziel im Leben.

00:36:14: Und ich glaube dann ist es einfach schon mal ein ganz anderer Dickwinkel auf seinen Job und... Ich weiß nicht wie's dir geht Marcel, wir klingen jetzt vielleicht auf die Vorzeigestreber aber... ...ich freue mich nach einem Urlaub wieder wenn die Arbeit wieder losgeht.

00:36:24: Also ich freu mich auch auf Wochenende bei coolen Sachen passieren,... Aber ich hab nie dieses Gefühl.... Morgen schon wieder arbeiten.

00:36:31: Vielleicht mal dieses okay ich muss morgen um sechs Uhr aufstehen, weil wir früh los müssen?

00:36:34: Das habe ich

00:36:35: keine Frage!

00:36:36: Da wird es trotzdem Dinge geben wo man sagt mein Gott da könnte jetzt auch noch ein bisschen warten oder könnte auch anders laufen.

00:36:43: und wie du sagst Man hat dann mit dieser Klarheit nicht das Gefühl, ich muss jetzt hier rauskommen.

00:36:49: Das heißt nicht, dass man sich nicht trotzdem auf den Urlaub freut.

00:36:51: Natürlich freut man sich trotzdem auf einen Urlaub und... Ich lieb's auch wenn ich mal drei Wochen am Stück frei hab' und mal andere Sachen mache als eben im beruflichen Alltag.

00:36:58: Das hat aber nichts und auch gar nix damit zu tun, dass mir der berufliche Alltag nicht gefällt sondern dass ich einfach mal auch was anderes will.

00:37:04: Und genau!

00:37:05: Ich freue mich dann aber auch wieder weil ich weiß es gibt coole Projekte an denen ich mitarbeiten kann und auch dieses Thema was ich gerade sagte Altersvorsorge-Reform.

00:37:13: Ich habe da ganz hohe Achtung vor, weil das ein riesengroßes Thema ist was ganz viel Kraft kostet.

00:37:18: Aber ich freue mich darauf daran mitzuwirken dass die deutsche Bevölkerung endlich mal eine Chance hat richtig Altersvorsorge machen zu können und die Chance bekommt das in Wertpapiere- und Kapitalmarkt zu packen.

00:37:29: Ich freue mich drauf und ich freu mich daran mit zur Wirkung das zu tun wenn gleich.

00:37:33: ich weiß dass es furchtbar anstrengend wird.

00:37:35: also das ist... ...ich will einfach nur diese Waage damit zum Ausdruck bringen Dass das nicht heißt, dass man jetzt immer sagt oh ist alles immer toll und immer alles super.

00:37:42: Das ist nicht die Botschaft dahinter aber dass man sich einfach darüber freut daran mitwirken zu können und dass man es schätzt das zu tun was man tut.

00:37:51: Ja auch wenn wir da nochmal einen Vergleich ziehen wenn ich jetzt Fleckfurtball spiele dann ist das auch körperlich total anstrengend ... im Eimer, aber ich bin zu zweit glücklich.

00:38:01: Wenn ich jetzt

00:38:02: einen

00:38:02: Marathon laufen müsste... ...laufen alleine es macht mir keinen Spaß da würde ich mich durchquälen und da hätte ich keinen Bock.

00:38:08: das würde sich viel anstrengender anfühlen obwohl's am Ende wahrscheinlich die gleichen Körner kosten würde plus minus.

00:38:15: Aber es fühlt sich anders anstrendend an weil wenn man was macht was man gerne macht dann ist die Anstrengung etwas was man gern tut Und

00:38:20: vielleicht

00:38:21: haben wir ja hier auch schon mal so ein ganz kleinen Startschuss gelegt Richtung Thema private Altersvorsorge nächstes Jahr zu sagen wir gehen da mal viel leichter Weil wir reden gar nicht darüber.

00:38:30: Wir haben jetzt hier den neuen Riester, wie sieht's aus?

00:38:32: Sondern zu sagen, hör mal!

00:38:33: Wir haben so viel über deine Ziele gesprochen in den nächsten Jahren.

00:38:36: Wie sieht es eigentlich aus wenn du mal im Ruhestand bist?

00:38:37: auch da wollen wir deine Zielen erfüllt haben.

00:38:39: das ist heute mein Thema für dich.

00:38:41: lass uns darüber reden.

00:38:42: Und das ist ein ganz anderes, ganz anderer Herleitung als... Ja so gehörte die Nachrichten riecht da neu.

00:38:47: Das war mal.

00:38:48: Checkst du?

00:38:50: Ich hab schon wieder so'n Konzept von der nächste Podcast-Folge im Kopf können.

00:38:52: wir müssen euch nochmal kurz darüber sprechen wenn wir hier fertig sind.

00:38:55: Ja das machen wir!

00:38:58: Dann würde ich aber sagen dann entlassen wir unsere Hörer an dieser Stelle.

00:39:00: damit wollen wir sie jetzt heute nicht mehr beheldigen.

00:39:02: Unsere klare Empfehlung John Strelecky ist eigentlich egal was ihr lest ob ihr das Kfee am Rande der Welt schon gelesen habt oder auch Die Big Five vor Live.

00:39:10: Es ist ja jetzt auch Urlaubsphase quasi, nehmt euch das Buch schon mit den Urlaub.

00:39:14: Das kann man wirklich entspannt wegsnäcken.

00:39:16: und dann schaut doch einfach mal macht euch auch mal Gedanken was es denn eigentlich eure sind eure Big Five for Life und Zweck der Existenz?

00:39:23: Und wie bringt euch... Fragt nicht ob sondern fragt Wie bringt mich mein Job den ich heute mache näher an meinen Zweck de Existenz?

00:39:30: Und vielleicht müsst ihr nur ein bisschen in Blickwinkel ändern und seid ganz nah dran!

00:39:34: Da ist es ein richtig tolles Fazit.

00:39:36: Ich würde sagen, ich freue mich darauf die nächste Folge mit dir zu planen und wünsche euch ganz viel Spaß dabei diese sicherlich sehr philosophischen Themen mal zu reflektieren.

00:39:47: Aber freut ihr daran zu finden, die Antwort draufzuhaben?

00:39:49: So!

00:39:50: Und einen schönen Sommer und alle, die noch Urlaub machen, schönen Urlaub natürlich.

00:39:54: Macht es gut und bis bald!

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